Projektbeschreibung
Am Kraftwerk Flötzersteig wurde eine bestehende Ammoniakstation neu geplant, ausgelegt, gefertigt und montiert. Die Bestandsanlage entsprach nicht mehr den geltenden Anforderungen und wurde daher demontiert und durch eine neue Anlage ersetzt. Aufgrund des gefährlichen Mediums war ein erhöhter Prüfaufwand erforderlich.
Da bestehende Ventile weiterverwendet werden sollten, wurde zusätzlich ein Regelventil vor Ort umgebaut. Nach der Installation der Ammoniakstation wurden Steuerung und Leittechnik auf den vorgesehenen technischen Stand gebracht und in die bestehende Anlagensteuerung des Kraftwerks eingebunden. Zusätzlich wurde zur Anlagensicherheit eine neue Ammoniakniederschlagung inklusive Schaltschrank, Verkabelung und Einbindung in die Leittechnik umgesetzt.
Leistungsumfang
• Grundlagenerhebung
• Auslegung und Konzeption der Anlage
• Festlegung der SIL-Stufe und Ex-Bereiche
• Auslegung und Planung der neuen Ammoniakstation einschließlich Ammoniaksteuerung, Ammoniakwäsche und Sicherheitskette
• Vorfertigung der Anlage
• Demontage der Bestandsanlage
• Elektrische und mechanische Montage
• Inbetriebnahme
• Einbindung in die bestehende Leittechnik
Umsetzung und Besonderheiten
Die Bestandsanlage musste ohne vorhandene Dokumentation aufgenommen werden. Die Auslegung erfolgte unter Berücksichtigung von Ex-Bereichen und SIL-Stufe. Der Umbau einschließlich Inbetriebnahme wurde im Zuge einer Revision innerhalb eines kurzen Zeitfensters von zwei Wochen umgesetzt.
Ergebnis und Nutzen
Erhöhung der Betriebssicherheit sowie Herstellung eines dokumentierten technischen Zustands der Anlage.